Schellack – unentbehrlicher Lack für den Vergolder

Schellack dürfte der älteste Lack sein, den die Menschen verarbeiten. Bekannt ist er bei Musikliebhabern durch die alten Schellackplatten. Heute hat sich der Naturlack seinen festen Platz in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie gesichert.

Vom Insekt zum festen Platz in der Vergolderei

Das Naturprodukt wird von dem Insekt „Laccifer Lacca“ produziert, das den Saft von Wirtspflanzen aufsaugt und dann ein Sekret aus Farbstoff und Harz wieder ausscheidet. Dieses Produkt, der sogenannte Schellack, wird geerntet und einem Reinigungsprozess unterzogen. Durch Alkohol löslich, wird der Lack von Vergoldern und Kirchenmalern oftmals zum Absperren von Flächen, als glanzgebender Untergrund für eine Ölvergoldung oder als Überzugslack verwendet.

Bis heute ist das Naturprodukt in der Vergolderei nicht mehr wegzudenken und dient zur Absperrung von Untergründen und als Überzug zum Schutz für Blattgold, Blattsilber oder Blattmetallen.
Mehr über die Aufbewahrung und Zubereitung von Schellack lesen Sie hier.

Flüssiger Schellack

Überzugslack-Schellack Art.-Nr.: 70400 - 500 ml Art.-Nr.: 70410 - 1000 ml

Indischer Blätterschellack Nr. 17, allerfeinst Lemon, matt

Dieser Blätterschellack ist das reinste Naturprodukt. Geerntet, gelöst, gefiltert und getrocknet entspricht dieser Schellack dem altbekannten Original. Durch seine Harz- und Wachsbestandteile ist dieser Schellack eher für "gröbere" Arbeiten geeignet. Als Überzugslack empfehlen wir harz- und wachsfreie Schellacke.
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Schellack „Sonne extrahell“

Blätterschellack, entfärbt, glänzend
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Schellack 440 ZTN

Blätterschellack, Goldorange, harz- und wachsfrei, glänzend
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