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Schriften – individuell, künstlerisch und anspruchsvoll durch Blattgold

In unserer schnelllebigen Zeit gibt es immer wieder Anlässe, bei denen hochwertige Kalligraphie und Schrift gefragt sind.

Für anspruchsvolle Einladungen und Urkunden werden immer wieder Auftragsarbeiten von Städten, Innungen und Instituten vergeben, bei denen das Hauptaugenmerk auf der Schriftgestaltung liegt. Blattgold wird dabei gerne als Gestaltungselement für eine Schrift eingesetzt.

Für das Vergolden von Schriften eignen sich Blattgoldfarbtöne von 22 bis 24 Karat, Platin und Palladium. Blattsilber und niedrig karätige Blattgoldsorten wie z.B. Gelbgold, Grüngold und Weißgold sollten wegen ihrer Neigung zur Oxidation nicht verwendet werden. Wird die Farbveränderung jedoch als Gestaltungselement bei Schriften eingesetzt, kann dies sehr reizvoll sein.

Zum Aufkleben des Blattgoldes können verschiedene Klebstoffe verwendet werden. Traditionell wird Eiweiß unter Zugabe von etwas Glyzerin verwendet. Dabei verquirlt man beides, trägt es auf die zu vergoldende Schrift auf und vergoldet direkt in das noch leicht feuchte Eiweiß. Vergoldungen von Schriften mit Anlegemilch auf Dispersionsbasis sind verbreitet, sowie die Ölvergoldung mit Mixtion. Bei der Vergoldung von Schriften mit Mixtion ist jedoch darauf zu achten, dass der Klebstoff keine öligen Ränder auf dem Papier hinterlässt. 

Auch Muschelgold oder Pudergold werden gerne zur Verzierung von Schriften verwendet, da diese Produkte sehr einfach zu verarbeiten sind.

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